5 böse Tradingfallen und wie Sie sie vermeiden


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Vor einigen Wochen habe ich eine Umfrage unter den Golden Goose Teilnehmern gemacht und jede Menge nützliches Feedback erhalten. Einige Dinge haben sich in den Beschreibungen immer wiederholt, zum Beispiel fiel sehr häufig der Begriff “Geld verbrannt”.

5 boese Tradingfallen und wie Sie sie vermeiden Tradingfalle 1 CD-Cover

Geld verbrannt hat sicherlich jeder Trader schon einmal und es gibt einige Dinge, die man nicht beeinflussen kann, beispielsweise den Eurocrash oder die Entscheidungen von Zentralbanken.

 

Allerdings gibt es auch ein paar böse Tradingfallen, die man sehr einfach vermeiden kann, wenn man sie einmal kennt. Um diese Fallen soll es hier gehen, denn ich glaube, niemand muss deshalb Geld verlieren.

 

Falle 1: Tradingkosten

 

Oft unterschätzt sind die Kosten beim Trading meiner Meinung nach der  Faktor, der selbst für ein funktionierendes Tradingsystem über einen längeren Zeitraum den schleichenden Tod bedeuten kann.

 

Ich selbst bin auf diese Falle hereingefallen und habe über einen längeren Zeitraum völlig unnötig SWAP-Gebühren bezahlt, weil ich dachte, daß diese Kosten nicht vermeidbar wären.

 

Aber weit gefehlt, es gibt durchaus ordentlich regulierte Broker, die auf Swap-Kosten verzichten und lediglich Kommissionen auf Gewinne verrechnen. Mein derzeitiger Stammbroker nimmt 7 Prozent und das ist weit, weit billiger als das, was ich für Swapkosten hinblättern musste.

 

Wer mit dem Begriff Swap nichts anfangen kann, dem sei gesagt, daß das Gebühren sind, die bei den meisten Brokern für Positionen anfallen, die über Nacht gehalten werden. Und die meisten Broker behaupten steif und fest, dass man an diesen Gebühren nichts ändern könne.

 

Tatsächlich bietet ein Grossteil der etablierten Broker aber trotzdem Handelskonten für Mitglieder an, die vielleicht aus religiösen Gründen keine Zinsen erhalten oder zahlen möchten oder dürfen.

 

Nachdem ich das einmal wusste, habe ich nach Webseiten gesucht, die unterschiedliche Broker auflisten und bewerten. Eine dieser Webseiten heißt ForexPeaceArmy, eine andere, deutschsprachige Seite wäre Brokerbewertungen.de

 

Natürlich werden auf diesen Bewertungsportalen viele Aussagen getätigt und man findet mit Sicherheit auch Bewertungen, die von Menschen erstellt wurden, welche nicht unbedingt die reine objektive Wahrheit als obersten Massstab für ihre Beurteilung in den Vordergrund stellen, weil sie vielleicht Geld verloren haben und davon überzeugt sind, das könne nur die Schuld des jeweiligen Brokers sein.

 

Aber man bekommt dort auf jeden Fall eine Riesenauswahl von Anbietern aufgelistet, die man als Liste für die weitere Recherche nutzen kann. Ich bin folgendermaßen vorgegangen.

 

Ich habe nach Brokern gesucht, die automatischen Handel mit MQL4 unterstützen, keine für mich relevanten Einschränkungen für den Handelsstil haben, Lotgrössen von einem Mikrolot erlauben, keine überzogenen Einlagen oder Mindesthandelsvolumen vorraussetzen und ordentlich reguliert sind.

 

Das Stichwort ist hier MIFID-Regulierung, den Link zu der entsprechenden Definition finden Sie in den Show Notes zu dieser Episode.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Richtlinie_2004/39/EG_%C3%BCber_M%C3%A4rkte_f%C3%BCr_Finanzinstrumente

 

Das schränkt die Liste bereits enorm ein und die verbleibenden Anbieter habe ich mir dann genauer angesehen. Dabei habe ich dann noch ein paar Unterschiede entdeckt, an die ich vorher gar nicht gedacht hatte. Beispielsweise ob der Anbieter zeitlich unbefristete Demokonten bereitstellt und ob die Anzahl dieser Demokonten eingeschränkt ist.

 

Ich habe auch noch zwei weitere interessante Aspekte gefunden, die für den automatischen Handel sehr nützlich sind. Es gibt einen Broker, der MQL4 und MQL5 unterstützt und zwei Broker die Cent-Konten unterstützen. Ich trade echtes Geld bei beiden Brokern.

 

Auch diese beiden Links hänge ich an die Show Notes zu dieser Episode auf TradingTutorialAutomation.de an.

 

https://my.roboforex.com/en/?a=lamu

https://www.forextime.com/eu/?agnt=raimund.bauer@crowdcompany-ug.com

(Achtung, beide Links sind Affiliatelinks und ich bekomme eine Provision bei Vertragsabschlüssen. Wer das vermeiden möchte, kann die Webseiten auch googlen und sich selbst ein Bild machen).

 

Neben dem Swap ist ein weiterer Kostenfaktor der Spread. Spread fällt an, sobald Sie eine Position öffnen. Denn Sie bekommen Ihre Position immer in paar Punkte schlechter, als der aktuelle Marktpreis ist. Wenn Sie mehr als ein paar Punkte im Minus sind, dann könnte das daran liegen, daß Ihr Broker Ihnen einen zu saftigen Spread aufbrummt.

 

Eine weitere versteckte Kostenfalle sind Transaktionskosten. Auch hier schlagen einige Anbieter kräftig zu sobald Sie Geld von Ihrem Konto abheben möchten. Oft sind die Bonusangebote, die ein Broker für die Gewinnung von Neukunden anbietet an Bedingungen gekoppelt, die es Ihnen verbieten, solche Gelder später auch tatsächlich zu Ihren Gunsten abzuheben.

 

Nehmen Sie sich ruhig Zeit und probieren Sie einige Broker aus. Testen Sie, wie der Support reagiert und stellen Sie unbequeme Fragen. Meiner Meinung nach ist die Zeit für die Suche nach Ihrem perfekten Broker eine der besten Investitionen, die Sie machen werden.

 

Wie auch immer Ihre Entscheidung für oder gegen einen Broker ausfällt, passen Sie auf, daß Ihr Profit im Trading nicht aufgefressen von der ersten unserer 5 bösen Tradingfallen: zu hohen Tradingkosten!